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Erfrischende Spritzer Hand Wasser

Wasser ist ein wertvolles Gut

28. Juni 2019

TWO ruft zum verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser auf

Angesichts der anhaltenden Trockenperiode ruft das Haller Versorgungsunternehmen T.W.O. Technische Werke Osning GmbH zu einem besonders verantwortungsbewussten Umgang mit dem Trinkwasser auf. „Wasser ist ein sehr wertvolles Gut“, erklärt TWO-Wassermeisterin Ilka Brömmelsiek. „Vor dem Hintergrund des Klimawandels müssen wir hier dringend umdenken und sehr viel bewusster mit dieser Ressource umgehen.“

Nach dem Trockenjahr 2018 sei der Grundwasserstand immer noch sehr niedrig. “Daran haben auch vereinzelte Starkregenfälle nichts geändert, weil die Trockenzeiten dazwischen deutlich länger geworden sind“, erklärt sie. Schon nach einigen heißen Tagen würden jedoch überall ganz selbstverständlich Blumen und Rasen gewässert. Inzwischen seien in Privatgärten sogar automatische Bewässerungsanlagen weit verbreitet. „All das treibt den Wasserbrauch akut in die Höhe“, so Brömmelsiek. Der sei am Spitzentag in dieser Woche zeitweise auf bis zu 500 Kubikmeter je Stunde angestiegen – mehr als das doppelte des Normalverbrauchs. “Da können wir dann selbst mit unseren großen Wasserspeichern kaum noch gegensteuern.“ Mehr fördern darf die TWO nämlich nicht ohne ausdrückliche Genehmigung der Wasserbehörde. „Schließlich können wir bei dem derzeit ohnehin niedrigen Grundwasserstand nicht unbegrenzt Wasser entnehmen, ohne dass das ernste Konsequenzen für die Bäume und die Landwirtschaft hat.“

Als Wasserspezialistin weiß Brömmelsiek, dass sich die Menschen hierzulande noch nicht wirklich an den sparsamen Umgang mit Trinkwasser gewöhnt haben. „Doch wir müssen uns von nun an auf längere Perioden ohne Regen einstellen und anders damit umgehen als bisher.“ Für sie heiße das unter anderem, auf das Wässern zu verzichten und zu akzeptieren, dass der Rasen nicht den ganzen Sommer über saftig grün bleiben kann. „Unsere Aufgabe ist es, der Bevölkerung zu jeder Zeit ausreichend Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Bei 35 Grad sollte diese Grundversorgung unbedingt einen höheren Stellenwert haben, als die Gartenbewässerung.“ Im Hinblick auf die Zukunft sei aber auch die TWO bereits aktiv und erarbeite derzeit gemeinsam mit einem Ingenieur-Büro Lösungen für eine langfristig gesicherte Wasserversorgung.

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