Telefon:
05201 858-0
Email:
info@two.de
Melden Sie Ihren Netzanschluss oder Ihre technischen Anlangen online an.
NetzanschlussportalHier finden Sie wichtige Dokumente und Formulare zum Download.
zu den DownloadsMelden Sie Störungen im Haller Netz oder prüfen Sie, ob aktuell ein Ausfall vorliegt.
Störung
TWO, GWS und die Stadt Borgholzhausen leiten wissenschaftliche Untersuchung über die Auswirkungen auf das Wasserdargebot und den Wasserbedarf ein.
Die T.W.O. Technische Werke Osning GmbH (TWO), die Gemeindewerke Steinhagen (GWS) und die Stadt Borgholzhausen informieren zum Tag des Wassers darüber, dass sie gemeinsam eine Wasserressourcenanalyse in Auftrag geben werden. Die Wasserversorger haben nahezu gleiche Rahmenbedingungen bei ihrer Trinkwassergewinnung. Die Wassergewinnungsgebiete der TWO und der GWS liegen am südlichen Hang des Teutoburger Waldes und fördern in etwa gleiche Mengen in vergleichbarer Tiefe aus dem zweiten Grundwasserleiter. Die Stadt Borgholzhausen verfügt am südlichen Teutoburger Wald über die gleichen geologischen Rahmenbedingungen. Die klimatischen Veränderungen aufgrund der Erderwärmung sollen in ihren Auswirkungen auf das Wasserdargebot und den Wasserbedarf wissenschaftlich untersucht werden. Hierzu wird das unabhängige Institut IWW Zentrum Wasser (IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH) beauftragt.
Das IWW Zentrum Wasser zählt in Deutschland zu den führenden Instituten für Forschung, Beratung und Weiterbildung in der Wasserversorgung und ist ein An-Institut der Universität Duisburg-Essen und Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft e. V. des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Leistungen zur Wasserökonomie & Management werden u. a. von Versorgungsunternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Behörden in Anspruch genommen. Das integrierte Wasserressourcen-Management (IWRM) beschreibt eine ganzheitliche Bewertung, Planung und Gegenüberstellung von Wasserverfügbarkeit und Wassernutzung. Insbesondere die Wechselwirkungen zwischen hydrologischen und klimatischen Bedingungen, Landnutzungsprozessen und den relevanten sozio-ökonomischen Prozessen finden im IWRM Berücksichtigung.
Im Einzelnen werden lokale und regionale IWRM-Strategien unter Berücksichtigung aller potenziellen Faktoren, die die Qualität und Quantität der lokalen Wasserressourcen beeinträchtigen können, entwickelt. Es erfolgt die Integration von Klimawandelaspekten und Wassernutzungsszenarien, um die mittel- bis langfristigen Folgen für Wasserressourcen und Umwelt abschätzen zu können. Die Ergebnisse führen zu Empfehlungen von Maßnahmenkatalogen, die der Belastung der Ressource Wasser entgegenwirken. Geleitet wird der Bereich Wasserressourcen-Management von Dr. rer. nat. Thomas Riedel. Er wird von einem interdisziplinären Team aus Geologen, Hydrologen, Geografen, Agraringenieuren, Ökologen, Chemieingenieuren und Umweltschutztechnikern unterstützt. Diese tragen sämtliche Informationen der Wasserförderer in Halle (Westf.), Steinhagen und Borgholzhausen zusammen. Hierzu hat nach Aussage der beiden Geschäftsführer Johannes Wiese (TWO) und Stefan Lütgemeier (GWS) die ansässige Industrie bereits ihre Unterstützung zur Datenbereitstellung zugesagt, sodass alle relevanten Informationen des Untersuchungsbereichs herangezogen werden können. Das Institut verfolgt unterschiedliche Methoden zur Analyse – vom klassischen Ansatz über moderne Ansätze bis hin zu alternativen Data-Mining-Analysemethoden. Die Klimaprognosen basieren auf den repräsentativen Konzent-rationspfaden (RCP) des Weltklimarates (IPCC) und zeigen die Entwicklung im Temperaturanstieg und deren Auswirkungen auf den Wasserbedarf der Bevölkerung, Landwirtschaft und Industrie auf. Ausgehend von den historischen Daten der Niederschlagsmengen, Temperaturzeitreihen, Fördermengen und Grundwasserständen fließen je nach zukünftigem Konzentrationspfad die wissenschaftlichen Prognosen zur Anzahl der Hitzetage, zu Niederschlagsmengen und zum spezifischen Wasserbedarf von Mensch und Natur ein. Die Analyse- und Modellierungsarbeiten werden nach den Sommerferien beginnen und die Ergebnisse werden im ersten Quartal 2024 erwartet.

Bildzeile: (sitzend von links) die Bürgermeister Thomas Tappe (Halle), Sarah Süß (Steinhagen) und Dirk Speckmann (Borgholzhausen); (stehend von links) TWO-Geschäftsführer Johannes Wiese, Dr. Kirsten Witte (Aufsichtsratsvorsitzende TWO), Carsten Heidemann (Aufsichtsratsvorsitzender Gemeindewerke Steinhagen), Stefan Lütgemeier (Geschäftsführer Gemeindewerke Steinhagen) und Joachim Herrmann (Betriebsausschussvorsitzender Borgholzhausen).
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen